Monthly Archives: December 2010

Das Meer

Text: Peter Maiwald (1946 – 2008)

Sprecherin: Louisella 

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Bester Verschreiber des Jahres 2010

„Zweite Trausamkeit“

(Liane K. aus E.)

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Touristen

„Die Menschenströme, die durch Orte laufen,

heißen Touristen. Papa mag nicht, wenn einer zu ihm sagt,

er sei ein Tourist. »Sind Sie ein Tourist?«,

hat ihn vorgestern jemand gefragt, und Papa hat geantwortet:

»Sehe ich etwa so aus?« Papa sagt, wir seien keine Touristen,

sondern Wanderer und damit genaue Beobachter,

und das sei etwas anderes als Touristen.

Touristen, sagt Papa, wandern nicht und beobachten auch nicht genau,

Touristen lassen sich irgendwohin fahren und schauen dann,

wo sie den nächsten Apfelkuchen mit Sahne bekommen.“

 

Aus: „Die Moselreise“ von Hanns-Josef Ortheil, Seite 90.

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Billiges Hemd oder entspanntes Pinkeln

495cent

„Am Ende der Maschinenreihe hängt ein Schild von der Decke.

»250« steht darauf. 250 T-Shirts pro Stunde, das ist das Ziel,

das müssen sie schaffen. Schnell muss Nazma sein beim

Kontrollieren der Nähte. Genau hinsehen ist wichtig.

Und wenig trinken. Wer viel trinkt, muss aufs Klo.

Wer aufs Klo geht, schafft die Vorgabe nicht.

Das Geheimnis des billigen T-Shirts hängt auch mit Nazmas

Fähigkeit zusammen, sich den Toilettengang zu verkneifen.

Seit Monaten produzieren sie das T-Shirt, seit Monaten arbeiten

sie zehn, zwölf Stunden am Tag, sechs, sieben Tage die Woche.

Das T-Shirt scheint sich gut zu verkaufen in den H&M-Filialen in

New York, Hamburg, Hongkong. (…)

Knapp 1,5 Milliarden Menschen, 20 Prozent der Weltbevölkerung,

verfügen über genug Geld, um sich Kleider von H&M anzuziehen.

Soziologen nennen sie: die globale Konsumentenklasse.

Geschätztes Vermögen: 185 Billionen Dollar.

Es sind die Menschen, derentwegen es Werbeagenturen, Topmodels und

Imagekampagnen gibt. Sie sind es, die das billige T-Shirt kaufen. Sie sind es,

die anfangen könnten, Fragen zu stellen. Zum Beispiel diese:

Warum verlangt H&M von den Fabrikmanagern nur, den jeweiligen

Mindestlohn zu zahlen und nicht einen Lohn, von dem die Arbeiterinnen

anständig leben könnten?

Weshalb wird die Einhaltung des Verhaltenskodex nur von H&M selbst

überwacht und nicht von unabhängigen Kontrolleuren?

Wofür braucht man überhaupt ein T-Shirt, das kaum mehr kostet als der Kaffee

um die Ecke?

Würde es so sehr schmerzen, den Preis von zwei oder drei Kaffees zu bezahlen –

wenn dafür allen genug Geld zum Leben bliebe?

Die globale Konsumentenklasse fragt nicht. Sie kauft.“

Auszüge aus: „Das Welthemd“ von Wolfgang Uchatius vom 17.12.2010,

www.zeit.de/2010/51/Billige-T-Shirts

 

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Weihnachtskarten 2010

Zum Fest 2010 bekam ich 22 Weihnachts- und Neujahrskarten.

Wirklich sehr nett!

 

Nach echt englischer bzw. amerikanischer Sitte wurden sie

wie jedes Jahr an einer langen Leine aufgehängt.

 

Platz 1 machte die rote Karte mit Weihnachtsbaum und Stern

von Jutta K. aus Lorch, selbstgemacht und handbedruckt.

 

Platz 2 erhielt die Neujahrskarte von Charlotte W. aus Berlin,

selbst designed.

 

Platz 3 für die Karte mit der gestrickten weißen Socke

von Annegret K. aus Heidelberg, vermutlich käuflich erstanden.

 

KartenPlatz_1Platz_2Platz_3

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Krippe für Puristen

Frohe_weihnachten

Die schlichte, hölzerne Krippe, entworfen vom Berliner Künstler Oliver Fabel,

wurde mit dem Designpreis Forum 2008 ausgezeichnet.

Bild und Krippe: www.oliverfabel.de/

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Wutbürger

„Zum »Wort des Jahres 2010« wählte die Jury

der Gesellschaft für deutsche Sprache Wutbürger.

Diese Neubildung wurde von zahlreichen Zeitungen

und Fernsehsendern verwendet, um einer Empörung

in der Bevölkerung darüber Ausdruck zu geben,

dass politische Entscheidungen über ihren Kopf

hinweg getroffen werden.“

www.gfds.de

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