Freiflug

ins Morgenland, lichtdurchwoben, wo ein Haus wartet ohne Zaun.

Granatäpfel reifen vom Himmel und dem Winterportulak schauen wir

beim Wachsen zu (und Rittersporn und Löwenmaul, Ackerwinde,

Tausendschön blühen).

Die Türen heben sich aus den Angeln, kein Drinnen, kein Draußen,

die Liebe wohnt mit der Erinnerung Wand an Wand.

Gedeckt ist der Tisch, Platz findet jeder und das Brot duftet nach Kindheit.

Das Herz schlägt ruhig und der Löwe Angst schläft bei den Lämmern.

Die Luft riecht nach Bleiben. Wir leben im Morgen,

ein nicht enden wollender Aufgang, warm das Licht, auf dem wir stehen.

Wir glauben an das Haus und an das Sein, und die Liebe ist.

Susanne Niemeyer

www.freudenwort.de

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